Kategorie: 1.Mannschaft
Von: Sandro Lutz
1. Mannschaft: Weiterhin auf der Erfolgsspur!
Der FC Oetwil-Geroldswil bleibt das Team der Stunde. Das Team von Andrea Roselli und Antonio Miraglia liess sich auch von Zürich-Affoltern nicht stoppen. Über weite Strecken tat sich der FCOG jedoch schwer. Sulejmani brach mit dem Ausgleich den Bann, Wettstein und Lauper besiegelten in der zweiten Halbzeit den 4:3-Erfolg für die Limmattaler.
Der FCOG kam nur schwer in die Gänge
Die Gäste überraschten die Limmattaler in den ersten 45 Minuten durch eine konzentrierte Defensive und ein schnelles Umschalten in den Angriffsmodus. Die Geroldswiler taten sich trotz viel Ballbesitz schwer. Den Stadtzürchern gelang es in der ersten Hälfte gut, das gefährliche Limmattaler Kurzpassspiel zu unterbinden, störte das Heimteam enorm früh und erzwang somit viele Fehlpässe. Trotz allem erspielten sich die Geroldswiler die besseren Torchancen. Marquart traf alleine vor dem Torhüter nur den Torpfosten und Sulejmani scheiterte Volley am gut reagierenden Torhüter. Affoltern hingegen liess sich bei der ersten Tormöglichkeit nicht zweimal bitten. Emmengger unterschätzte in der 29. Minute einen langen Ball ins Abwehrzentrum und der Stürmer schob seelenruhig zur 0:1 Führung ein. Der FCOG wirkte ein wenig geschockt, kam aber noch vor dem Halbzeitpfiff zum verdienten 1:1 Ausgleich. Nach einer schönen Passkombination über Dürrenberger und Lutz drückte Kälin den Ball gegen den bereits geschlagenen Torhüter über die Linie. Gross war die Freude bei Kälin, der den ersten Treffer im Fanionteam erzielte.
Der FCOG wähnte sich nach dem Ausgleich wohl bereits in der Halbzeitpause, als man sich nach einem Ballverlust kurz vor dem Strafraum nur noch mit einem Foulspiel zu helfen wusste. Der kurz vor der Torlinie aufsetzende Freistoss fand dank dem schnellen Kunstrasen den Weg an Torhüter Brunner vorbei ins Tor. Affoltern führte erneut und nahm den Vorsprung mit in die Kabine.
Trainer Roselli fand in der Halbzeitpause die richtigen Worte
Der FCOG kam dynamischer und aggressiver aus der Kabine, riss das Spieldiktat an sich und übte viel Druck aus. Für den Ausgleich benötigen die Geroldswiler jedoch die Mithilfe der Gäste. Ein Fehlpass in der Abwehr lancierte Sulejmani und dieser bezwang trotz einer Zerrung im rechten Oberschenkel den Torhüter mit einem satten Flachschuss zum erneuten Ausgleich. 2:2! Nur kurze Zeit später war das Spiel für ihn aufgrund der Verletzung beendet. Der FCOG hatte die Partie zu dieser Zeit völlig im Griff. Mit schnellem Konterspiel versuchte das Heimteam den Gästen den endgültigen K.o. zu verpassen. Bühler und Lauper verfehlten vorerst den Führungstreffer trotz besten Tormöglichkeiten. Der Führungstreffer viel kurze Zeit später trotzdem. Routinier Wettstein fasste sich in der 64. Minute ein Herz und zog aus 30 Metern ab. Der Bogenball schlug letztlich im rechten oberen Torwinkel zur erstmaligen Führung ein. Es war dies der bereits dritte Saisontreffer für Wettstein. Nur wenige Zeigerumdrehungen später schien die Partie gelaufen zu sein. Nach wunderschönem Kurzpassspiel tauchte Lauper alleine vor dem Torhüter auf und schob den Ball eiskalt zur 4:2 Führung in die Maschen.
Beinahe zu früh gefreut
Viele dachten wohl, dass Lauper mit dem 4:2 dem FC Zürich-Affoltern den Knockout verpasst hatte. Diese gaben sich jedoch noch lange nicht geschlagen und erzielten 5. Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer. Zu allem Übel kam hinzu, dass Angstmann verletzt ausschied und die Geroldswiler bereits drei Wechsel vollzogen hatten. Zu zehnt zitterten die Limmattaler die knappe Führung jedoch über die Zeit und fuhren die nächsten drei Punkte ein. Mit grossem Selbstvertrauen und mit 4 Siegen in Folge im Gepäck warten nun mit Altstetten und dem FC Schlieren zwei Gegner von anderem Kaliber.
FC Oetwil-Geroldswil : FC Zürich-Affoltern 4:3 (1:2)
Tore: 29. 0:1, 40. Kälin 1:1, 42. 1:2, 61. Sulejmani 2:2, 67. Wettstein 3:2, 76. Lauper 4:2, 84. 4:3
Bemerkungen: Pfostenschuss Marquart (12.)
Werd: 50 Zuschauer – FCOG – Brunner, Emmenegger (Gonzenbach), Krivaca, Dürrenberger, Lutz, Wettstein, Marquart, Kälin (Bühler), Angstmann, Steuble, Sulejmani (Lauper)




